Kollektiv Herzfeld - Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling
Am 7. April 1919 wird in München die revolutionäre „Räterepublik Baiern“ ausgerufen - und nach nur knapp vier Wochen blutig niedergeschlagen. In der Folge wurden linke Bewegungen geschwächt und kriminalisiert, konservativ-nationalistische Kräfte gewannen an Einfluss.
Wie erlebten die Münchner Bürgerinnen und Bürger ihre Stadt im Ausnahmezustand? Welches Lied sangen und pfiffen die Menschen in den Cafés und in den Straßen? Das dokumentarische Theaterstück Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling rekonstruiert die Ereignisse auf Basis von Originaldokumenten, Bildern und Zeitzeugnissen. Texte von Thomas Mann, Victor Klemperer, Gustav Landauer, Erzbischof Faulhaber u. a. eröffnen unterschiedliche Perspektiven. Live-Musik sowie Bild- und Videoprojektionen verdichten Traum und Tragik einer gescheiterten Utopie zu einer eindringlichen Collage.
Eine Textmontage von Reinhard Pabst und Florian Weiß
Sprecher:
Renate Groß, Richard Oehmann
Musik:
Claudia Kaiser, Martin Lickleder
Video/Projektion:
Martin Pflanzer
Regie:
Reinhard Pabst
Ermäßigung
Ermäßigung für Arbeitslose und Schwerbehinderte (ab 50% Grad der Behinderung). Nur gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Reservierungen von Rollstuhlplätzen ausschließlich übers Kulturamt (kulturamt@oberhaching.de; Tel.: 089 - 61377176)
Zusätzliche Informationen
Einlass ca. 30 Min. vor Beginn